Katzen trainieren – geht das überhaupt?

Um deinem Vierbeiner etwas beizubringen, musst du wissen, wie er denkt und sich verhält. Da Katzen keine Rudeltiere sind, haben sie keinen Anführer, dem sie eine Freude machen wollen. Basiswissen für dein Katzentraining.

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Mit ein wenig Verständnis und Geduld kannst du auch dem wildesten Katzen-Rabauken etwas beibringen. Und das ist wichtig. Besonders wenn dein Katzenkumpel in spe noch ein Baby ist. Wie solltest du deine Baby-Katze zum Beispiel bürsten oder untersuchen, wenn der kleine Wonneproppen nicht gelernt hat, dass er zum Beispiel auch hin und wieder mal vom Menschen angefasst wird?

Da Katzen von Natur aus Einzelgänger sind und daher weniger Sozialkompetenz besitzen als Hunde, brauchen sie schon mal etwas länger zum Lernen. Deshalb gilt es, die kleinen Frechdachse auszutricksen. Und wenn so ein Fellgesicht etwas ist, dann neugierig! Nutze also mit viel Geduld die natürliche Neugier deiner Katze, um sie für ein Katzentraining zu motivieren. Um ihre Aufmerksamkeit zusätzlich zu erregen, kannst du zum Beispiel gerne zu Katzenminze greifen. Sie lieben Gegenstände, die damit eingerieben wurden. So zum Beispiel ein Körbchen zum Schlafen, das deine Fellnase sonst einfach ignoriert hat, oder etwa den neuen Kratzbaum, den dein Vierbeiner bislang keines Blickes gewürdigt hat.

Katzen trainieren: Mit Geduld den kleinen Racker austricksen

Basiswissen für dein Katzentraining: Katzen mögen keine Bestrafung, das mag wohl keiner. Daher funktioniert es wesentlich besser, wenn Belohnung die Basis für dein Katzentraining ist, wenn du also das erwünschte Benehmen deiner Katze belohnst. Was einfach klingt, erfordert wohl Arbeit und Zeit, aber geht nicht, gibt’s nicht. Merke dir einfach dieses Trio: Respekt, Fördern, Belohnen. Respekt bedeutet dabei, dass du dich katzenfreundlich verhältst. Konzentriere dich stattdessen beim Katzentraining auf Kontinuität und Wiederholung. Auch wenn Belohnung der bessere Weg ist, deinem kleinen Rabauken etwas beizubringen, so kannst du, wenn er tut, was du nicht willst, freundlich und bestimmt „Nein“ sagen. Tut er etwas, was du fördern möchtest, dann lobe ihn jedes Mal ausgiebig und am besten sofort. Die Aktion und Belohnung sollte im besten Fall nur 2 Sekunden auseinander liegen. Ein Leckerli ist dabei die Krönung für deinen Vierbeiner und wird ihn in Zukunft motivieren, das gewünschte Verhalten, öfter zu zeigen. Also setze lieber auf Loben und Belohnen, aber nutze dennoch Bestrafung immer dann, wenn es notwendig ist.

Gewöhne deine Fellnase von Anfang an an Körperkontakt

Das mit dem Angefasst werden ist oftmals so eine Sache mit den Fellnasen. Schmusen und Spielen ja, hochgehoben werden hingegen Nein. Das ist auch gar nicht so selten. Den meisten Katzen gefällt das so gar nicht. Je früher dein kleiner Rabauke jedoch daran gewöhnt wird, desto besser also. Möglicherweise musst du bei diesem Katzentraining den einen oder anderen Kratzer einstecken. Zum Beispiel, wenn du dein Baby-Kätzchen hochhebst und es sich wehrt. Willst du dein Kätzchen erfolgreich eingewöhnen, dann halte also durch, wenn du es hochhebst und halte es sicher und liebevoll fest. Wenn es sich beruhigt hat, lobe es ausgiebig und belohne es. Beim nächsten Mal verbindet deine kleine Fellnase mit dem Hochheben dann vielleicht schon ein positives Ereignis: ein Leckerli.

Kann man Katzen trainieren, nicht zu kratzen?

Das ewige Drama: Kratzen an Möbeln, Tapeten und mehr. Kann man Katzen daran hindern? Nein. Nicht wirklich. Katzen lieben es, an Gegenständen zu kratzen, denn es ist ihre ganz natürliche Art der Reviermarkierung. Außerdem trainiert es ihre Muskeln. Du musst aber nicht denken, dass du jetzt mit zerkratzten Möbeln leben musst. Umwickle beispielsweise absolut nichtakzeptable Stellen mit Alufolie. Oder biete deiner Fellnase doch einfach eine Alternative zum Kratzen. Zum Beispiel auf einer rauen Oberfläche, die Katzen ja besonders lieben. Besorge also auf jeden Fall einen Kratzbaum, auf dem deine Katze nach Herzenslust kratzen kann. Wenn dein kleiner Racker den Baum nicht direkt annehmen will, habe Geduld. Reibe ihn einfach mal mit Katzenminze ein. Spiele außerdem mit deiner Katze in der Nähe des Kratzbaums und lobe und belohne sie mit einem Leckerli, sobald sie den Kratzbaum vorsichtig und zaghaft dann doch benutzt hat.

Wenn dieses Katzentraining nur bedingt funktioniert, um den kleinen Rabauken vom Kratzen an deinen Möbeln abzuhalten, dann kannst du dein Möbelstück auch mit einem Anti-Geruchsmittel desinfizieren oder einem Pheromon-haltigen Wohlfühlspray, dass du beim Tierarzt erhältst. Denn wenn deine Katze an einem Möbelstück kratzt, markiert sie es mit ihrem Duft. Dank der Sprays verliert sie mit etwas Glück die Lust an dem Möbelstück.

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Katzentraining gegen unkontrolliertes Beißen

Eines ist erstmal grundsätzlich klar: Verspielt zu beißen ist ein ganz normales Verhalten der kleinen Rabauken und keine böswillige Absicht. Wenn deine Katze beim Spielen in die Hand beißt, beende das Spiel umgehend und setze auf diese Weise Signale. Ziehe deine Hand jedoch nicht ruckartig weg, denn das macht das Spiel mit deiner Hand für die Katze nur noch schöner und noch interessanter! Lenke in so einem Moment den kleinen Rabauken ab, zum Beispiel mit einem Bällchen als Jagdobjekt, in das er mit Herzenslust reinbeißen kann. Deine Hände sind zum Streicheln, und kein Spielzeug.

Scheint das Beißen deines Rabauken nicht mehr spielerisch, sondern eindeutig aggressiv zu sein, dann suche vorsichtshalber einen Tierarzt auf und lass dich beraten zum Thema Katzenverhalten und Katzen trainieren. Vielleicht hat sie zu wenig Abwechslung? Zu wenig Auslauf? Vielleicht möchte sie mehr Spielmöglichkeiten? Oder fehlt ihr auch einfach nur ein Artgenosse? Katzen gelten zwar als Einzelgänger, aber manchmal wollen sie sich eben doch lieber mit einem Katzenkumpel austauschen als mit einem Menschen und brauchen Katzenansprache.

Du siehst: Wenn Katzen trainieren eine erfolgreiche Mission werden soll, musst du dich mit der Katzensprache vertraut machen. Lerne die Signale und Körpersprache deines kleinen Rabauken besser zu deuten.